Hausärztliche Gemeinschaftspraxis
Dr. med.
CH. HARTMANN
 
J. M. SCHAUDIG
Dr. med. A. LINDENBERG*Dr. med. A. Giersch*W. Albrecht*
Fachärzte für Allgemeinmedizin
PALLIATIVMEDIZIN · NOTFALLMEDIZIN · CHIROTHERAPIE · ERNÄHRUNGSMEDIZIN

Diät

Aus dem Griechischem abgeleitet bedeutet dieses Wort Lebensf√ľhrung oder Lebensweise. Heutzutage versteht man im Allgemeinen verschiedenste Methoden, um Gewicht zu reduzieren. Hierf√ľr liegt ein schier unendliches Literaturangebot vor, was die Not der von √úbergewicht Betroffenen wider zu spiegeln scheint. Die sich stets ver√§ndernden Di√§tprinzipien machen es dem Betroffenen allerdings auch nicht leichter, tats√§chlich dem gew√ľnschten Ziel n√§her zu kommen.

Wir in unserer Praxis vertreten die Meinung, dass die Di√§t kein nach beispielsweise sechs Wochen endender Prozess sein sollte, sondern dass eher die w√∂rtliche √úbersetzung Lebensweise resp. -f√ľhrung im Zentrum stehen sollte.

Schlechte Gewohnheiten wie h√§ufiges Essen von Fastfood, S√ľ√üigkeiten, Tiefk√ľhlkost oder Chips sollten eingestellt werden und durch gesunde und wesentlich schmackhaftere Nahrung ersetzt werden. Eine gesunde und ausgeglichene Ern√§hrung beinhaltet viel Obst und Gem√ľse, aber auch in ausreichenden Mengen Ballaststoffe wie z.B. in Schwarzbrot oder M√ľsli mit hohem K√∂rneranteil gegeben sind, sowie Fleisch (ca. 400 g in der Woche) und Fisch (2x w√∂chentlich) geh√∂ren dazu.

Am Morgen bereits vorbereitete Obst- und Gem√ľseportionen, welche √ľber den Tag verteilt als Snack verzehrt werden sollen, beugen h√§ufigen Hungerattacken, die bislang etwa mit Schokoriegeln befriedigt werden, vor.

Auch ist eine Gewichtsabnahme ohne Bewegung, also 3-5 mal 30-60 Minuten sportlicher Bet√§tigung pro Woche nur schwer zu erreichen. Besonders geeignet sind Ausdauersportarten wie Nordic Walking, Joggen, Schwimmen oder Radfahren. Das Bodybuilding im Fitnesstudio mit hohen Gewichten ist besonders auch unter Herzkreislauf-Gesichtspunkten eher ung√ľnstig. M√§√üiges Muskeltraining ist aber auch wichtiger Bestandteil des Fitnessprogramms.

Auch wird besonders in den Medien eine zu schnelle Gewichtsabnahme propagiert. Im Allgemeinen gilt je schneller runter, desto schneller wieder drauf! Also realistische Ziele mit dem Hausarzt formulieren, wie z.B. 3-8 Kg pro Jahr.